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Digitalisierung

Intro: Digitalisierung – Aufbruch in eine schöne neue Gesundheitswelt?

Vitaldaten im Smartphone, Datenberge, verstreut und ungeordnet, Informationen im Netz zu jeder erdenklichen Erkrankung.  Elektronische Patientenakten und Gesundheitskarten verschiedener Anbieter, wenige zertifizierte unter tausenden Apps für und gegen fast alles, einige digitalisierte Krankenhäuser und telemedizinische Pilotprojekte. Macht die Digitalisierung die Gesundheit besser?

So sicher nicht. Aber:

Was, wenn ein Patient seine Daten in einer Cloud selbst verwaltet und sie mit allen Ärzten teilen kann? Wenn Menschen durch Assistenzsysteme auf die Einnahme ihrer Medikamente hingewiesen werden und Informationen erhalten, die auf ihre Erkrankung zugeschnitten sind?

Was, wenn Menschen auf dem Land nicht mehr einen halben Tag unterwegs sein müssen, weil die Arztpraxis die relevanten Daten überwacht und das Gespräch per Video-Sprechstunde stattfinden kann?

Was, wenn ein Case-Manager, eine zertifizierte „Nurse“ und ein Hausarzt Patienten gemeinsam telemedizinisch betreuen und so Krankenhauseinweisungen für die jährlich 300.000 neu diagnostizierten Patienten mit Herzerkrankungen vermieden werden können?

Was, wenn die Entwicklung neuer Therapieansätze in der Krebsmedizin und anderen Gebieten fünf statt zehn Jahre dauert und Ärzte für ihre Diagnosen auf weltweit verfügbare Daten zurückgreifen können, weil digitale Systeme dank künstlicher Intelligenz diese liefern können?

Dann hätte die Digitalisierung Einfluss auf das Wissen, die Therapie und das Verhalten der Menschen. Patienten könnten sich mit Ärzten und diese sich untereinander in Kliniken und im niedergelassenen Bereich sowie mit Pflegekräften vernetzen. Vielleicht kann die Digitalisierung einen Beitrag zur Versorgung auf dem Land leisten. Und sehr sicher wird sie das Wissen in Forschung und Diagnostik  erheblich steigern.

Stehen wir also vor dem Aufbruch in eine schöne neue Gesundheitswelt? Darüber, wie die Digitalisierung der Gesundheit aussehen soll, wo das Gesundheitssystem gerade steht und wie viel Digitalisierung die jeweiligen Akteure überhaupt wollen, das gilt es zu diskutieren. Schreiben Sie uns! Diskutieren Sie mit uns und anderen, welcher Aspekt Ihnen besonders wichtig ist, welche Erfahrungen Sie bereits gemacht haben und was Sie sich von der Digitalisierung im Gesundheitswesen erhoffen! Wir sind gespannt!

 

Digitalisierung_Intro

Wie sehen Ihre spontanen Gedanken zu Digitalisierung im Gesundheitswesen aus?

Kommentare

  1. Dr Manfred Schuhmann

    So viel Hoffnung in die Technik, doch so viel Zweifel beim Datenschutz. Langfristig kann man sich nur erhoffen das die Bedenken von uns Deutschen uns keine Steine in den Weg legen in Richtung Fortschritt. Ich verfolge dieses Thema schon länger und erhoffe mir das die neu gewählte Koalition dieses Thema zur Priorität macht, sonst steht Deutschland im internationalen Vergleich bald noch weiter hinten.

    vor 11 Monate
  2. Renate S.

    Ich stimme meinem Vorredner zu, sehe das auch erstmal positiv. Bin mir eigentlich sicher, dass mir als Patient mit durch Digitalisierung schlussendlich auch noch besser geholfen werden kann.

    vor 11 Monate
  3. Redaktion

    Liebe Frau Renate S., danke für Ihren Kommentar! Welche Verbesserung im Gesundheitswesen durch Digitalisierung könnten Sie sich denn vorstellen?

    vor 11 Monate
  4. Markus W.

    Jedoch muss man sich immer vor Augen führen, welche Risiken Datensammlungen birgen. Die Folgen sind schwer absehbar. Gerade gesundheitliche Daten (Stichwort Arztgeheimnis) sind immer potentiell persönlich belastendes Material, das man nicht in falschen Händen sehen will, und sei es eine zukünftige Regierungs- oder Gesellschaftsform.

    Und wie geht man mit falschen Daten um, die nie wieder "vergessen" werden? Viel muss die Gesellschaft lernen. Datensouveränität, Einsehbarkeit sind essentiell, um hier Vertrauen zu bilden.

    vor 10 Monate
  5. Reiner G.

    Ich stehe dem ganzen positiv gegenüber, jedoch nur, wenn es keine Cloud basierte Lösung beinhaltet. Der Datenschutz hierbei ist mir einfach zu schwach. Ich präferiere ein Portal, das mich bereits bei folgendem Unterstützt und zudem hochverschlüsselt meine Daten speichert:
    Erinnerung beim Impfschutz, bei Arztterminen, Unterstützung beim Medikationsplan inklusive der Erinnerungen, (m)eine Blutbildanalyse, Speicherung meiner Patientenakte und selektiertes Teilen derselben mit den jeweiligen Ärzten. Und das immer und überall verfügbar, wo ich Internetempfang habe.
    Natürlich gibt es noch weitere Features, für die ich persönlich allerdings keine Verwendung habe. Z. B. der digitale Mutterpass oder das digitale Kinderuntersuchungsheft.
    Für mich und meine mich behandelnden Ärzte ist Digitalisierung bereits in der Alltäglichkeit angekommen.

    vor 10 Monate
  6. Johannes M.

    Nötig und gut, hier darf auch der Anschluss nicht verpasst werden.

    vor 7 Monate
  7. Dr. Thomas Weber

    Die Teilnahme an der schönen neuen digitalen Gesundheitswelt muss freiwillig sein.
    Freiwillig für den Patienten und freiwillig für den Heilberufler. Niemand darf gezwungen werden, seine Daten "spenden" zu müssen oder seine Praxis zwangsweise über das Internet mit zentralen Speichern vernetzen zu müssen. Eine wirtschaftliche Nutzung von Gesundheitsdaten ohne Zustimmung des Betroffenen muss untersagt werden.

    vor 3 Wochen

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