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Ungebetene Gäste

Der 70-jährige Thomas lebt allein, nachdem seine Frau im vergangenen Jahr gestorben ist. Seine Kinder schicken ihm daraufhin Smart Devices, also intelligente Geräte, um seine Ernährung, seine Gesundheit und seinen Schlaf aus der Entfernung aufzeichnen, verfolgen und überwachen zu können. Aber Thomas war immer äußerst selbstständig und glücklich darüber, in einem organisierten Durcheinander zu leben. Er kämpft mit der Ordnung und den Regeln, die ihm die Objekte aufzwingen, obgleich sie sein Leben erleichtern sollen.

Wir teilen dieses Video mit freundlicher Genehmigung von Superflux.

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Wie könnte man Thomas vom Nutzen der Anwendungen überzeugen?

Kommentare

  1. Anonym

    Tja, alte Menschen überzeugen ist schwierig. Er müsste eine Belohnung erhalten.

    vor 1 Jahr
  2. Lisa K.

    Aber was ist die Belohnung? Gesundheitspunkte bei der Krankenkasse (für was???), ein oder weitere Lebensjahr(e) mehr (schwer messbar und abstrakt), Besuch von Kindern? Hört sich alles so einfach an, aber oft scheitert es in der Praxis.

    vor 1 Jahr
  3. L. S.

    Gut gemachtes Video, das Wichtiges anspricht. Alle mitnehmen ist wichtig, die Instrumente/digitalen Helfer aber auch passend gestalten usw. Es sollte eine sinnvolle Symbiose daraus werden.

    vor 1 Jahr
  4. Anonym

    Oh, was soll dann der Mist. Wenn wenn mir mein Kind mit sowas ankäme, würde ich fragen ob er noch alle Tassen im Schrank hat. Das hat doch mit selbstbestimmten Leben nichts mehr zu tun.

    vor 1 Jahr
  5. Anonym

    Gesundheitserziehung sollte schon im Kindesalter beginnen, bei alten Menschen muss die Einsicht von dem Menschen selbst kommen. Da nützt auch kein noch so tolles smart device.

    vor 1 Jahr
  6. Christine

    Ich würde meinen Kindern sagen, dass Sie mich mit derartigen Dingen gefälligst in Ruhe lassen sollen. Eine derartige Gängelung ist unzumutbar.

    vor 3 Monate
  7. Anonym

    Also ich bin 68Jahre alt und wenn mir jemand so ein Ding bringen würde könnte der was zu hören bekommen. Unmöglich.

    vor 3 Monate
  8. Katja

    gutes Video. Für ältere Menschen, die wollen sicherlich eine gute Unterstützung. es gibt aber auch Ältere, die das nicht wollen. Für was, für 1-2 Jahre mehr oder auch 5 Jahre mehr. Mein Vater wollte es nicht, er wollte weiterhin gut und genussvoll Leben, wie bisher. er sagte er hatte bereits ein gutes Leben und so macht er jetzt weiter!

    vor 3 Monate
  9. Anonym

    Das ständige "Ping" würde mich wahnsinnig machen. Ich bin 70, trage einen Tracker, um zu kontrollieren, ob ich mich genug bewege, gehe zweimal in der Woche ins Aqua-Training. Soweit sind Geräte sinnvoll. Aber die totale Kontrolle würde ich ablehnen.

    vor 3 Monate
  10. Jm

    Ich denke das ich in 10 Jahren immer noch Motorrad fahren werde und 3 x wöchentlich ins Fitnessstudio gehen werde und essen und trinken werde was mir passt.

    vor 3 Monate
  11. Monika Griffin

    Der Mann braucht Kontakte, die ihn nach draussen locken, dann bewegt er sich automatisch mehr. Pflichtübungen, die nicht gleich eine positive Veränderung zeigen, werden keinen Phlegmatiker hinter dem Ofen hervor locken. Wer nicht daran interessiert ist, seine Gesundheit zu verbessern und so sein Leben zu verlängern, kann nicht gezwungen werden. Das sollten die Kinder einsehen. Die ständige technische Überwachung treibt nur den Blutdruck in die Höhe und würde mich in den Wahnsinn treiben. Mir reicht schon, daß mein Handy dreimal am Tag den Pillenalarm von sich gibt. Entmündigung würde ich mir verbitten.

    vor 3 Monate
  12. Charlie

    Der arme Typ ist ein Versuchskaninchen für eine System, das man ähnlich für die Motorenanalyse ect. nimmt. Es handelt sich um nichts anders als ein verkapptes Messinstrument, was jemanden in deren Entscheidungen total bevormundet, ähnlich wie es Facebook im Verborgenen macht. Das wird auf die Dauer nicht funktuieren und womöglich kranbk machen. Da muss mehr Intuitivität, Menschlichkeit und Spass dabei sein, denn der im Leben fortgeschrittene Mensch (die Begriffe "Alter" oder "im Alter" usw. sind absolut destriktiv) bruacht keine Belehrungen, sonder Alternativen und Freude, Freude, Freude.....

    vor 3 Monate
  13. Anonym

    Das ist ja furchtbar. Totale Überwachung und Kontrolle - schlimmer als im Gefängnis. Die Kinder sollten ihren Vater einfach in Ruhe sein Leben leben lassen, ihn öfter mal besuchen oder anrufen - aber ohne Vorwürfe und "Vorschläge", wie er seinen Tagesablauf gestalten soll. Ich hätte diese Überwachungsgeräte längst entsorgt!

    vor 3 Monate
  14. Ina

    Das ist ja wohl das Aller-aller-letzte !!!
    Die komplette Entmündigung !! Mein Vater würde mich samt dem Teil an die frische Luft setzen- und meine Mutter auch !!!
    Das Gleiche gilt im übrigen auch , wenn meine Kinder meinen würden, dass sie mir so ein Animier- und Kontroll-" Männchen" andrehen müssten....

    Die Erfinder gehören doch mal in eine gute Tagespflege oder betreutes Wohnen zum Arbeitsdienst " verknackt"....!!!

    vor 3 Monate
  15. Silke

    danke für das Horror-Video!
    Hoffentlich werde ich (78) bis zum Ende die Kraft haben, meine elektronischen Spielzeuge daran zu hindern, mir ein ordentliches Leben aufzuzwingen oder zu "nudgen".
    Silke

    vor 1 Monat
  16. Heinrich Duepmann

    Der muss bei der Erziehung seiner Kinder was falsch gemacht haben - genau wie ich!

    vor 1 Monat
  17. Anonym

    Einem älteren Menschen diese Geräte überzuhelfen, ist gut gemeinte Freiheitsberaubung.

    vor 1 Monat
  18. Anonym

    Jeder soll soll in jeder Lage überwacht werden! Klingt erstmal gut ist aber furchtbar! Im Alter ist man nicht dümmer sondern in der Regel erfahre ner und klüger. Das würde ich meinen Kindern sogar übelnehmen!

    vor 1 Monat
  19. Christa

    Ich würde mir die totale Überwachung verbieten. Ich arbeite jetzt an meiner Gesundheit mit gesunder Ernährung und nutze Apps um meine Ziele zu verbessern. Aber rund um die Uhr Überwachung finde ich schlimm. Ich möchte nicht um 22:00 Uhr ins Bett geschickt werden und lesen, wann ich möchte. Wenn Kinder ihren Eltern etwas gutes tun möchten, schenken sie ihnen Zeit. Ich habe mich vier Jahre um meine Schwiegermutter gekümmert und es war für uns beide eine Bereicherung. Wir haben uns ganz intensiv kennengelernt, wie es vorher nie möglich war. Diese Zeit möchte ich nicht missen weil sie im Juli mit 93 friedlich eingeschlafen ist.

    vor 2 Wochen

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