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Verschiedene Menschen im oeffentlichen Raum

Gesundheitskompetenz

Zwischen Gsundheit und Jesundheit

Und gesundheitlich? „Sehr gut“ – antwortet fast jeder Dritte in Bayern, so viele wie nirgendwo sonst. Auch in Baden-Württemberg fühlt sich fast jeder Fünfte (19 Prozent) gesundheitlich top. Doch legt man objektive Richtwerte für gesundes Leben an, dann hat der Norden die Nase vorn – mit Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Thüringen oder Hamburg.

Gemessen an so genannten Benchmarks für Ernährung, Bewegung, Rauch- und Trinkverhalten sowie den Umgang mit Stress leben die meisten gesunden Menschen in Mecklenburg-Vorpommern: Hier erreichen 19 Prozent der Befragten alle Maßstäbe für ein gesundes Leben. Gesund gegessen wird am häufigsten in Sachsen-Anhalt (54 Prozent), die meisten Nichtraucher leben in Sachsen (84 Prozent). In Brandenburg und Hessen gelingt 90 Prozent der Bevölkerung ein gesunder Umgang mit Alkohol und die Hamburger empfinden am wenigsten Stress (64 Prozent).

Anders das Großstadtleben in Berlin: Hier gibt es die meisten Raucher (29 Prozent, 24 Prozent bundesweit), wird am häufigsten zu Alkohol gegriffen (18 Prozent, 14 Prozent bundesweit), am meisten gesessen – fast neun Stunden täglich! – und nahezu jeder Zweite fühlt sich gestresst (48 Prozent). Wett machen die Berliner das miese Ranking durch gesunde Ernährung (50 Prozent) und einen bundesweiten Spitzenwert: 32 Prozent der Berliner kommen allein schon in ihrer Freizeit oder wenn sie irgendwo hin unterwegs sind, auf genug körperliche Bewegung: Wer täglich zur U-Bahn sprintet, bleibt eben fit.  

Und das sind die Benchmarks:

Körperliche Aktivität: mindestens 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive körperliche Aktivität pro Woche (Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO).

Ernährung: ausgewogenes Essverhalten mit Obst, Gemüse, Fisch, kalziumreichen und Vollkornprodukten sowie wenig Fleisch, Süßigkeiten und Knabbereien. Regelmäßige Mahlzeiten und ausreichend Zeit.

Rauchen: nicht rauchen.

Alkohol: gar kein Alkohol oder nur gelegentlich ein Glas Wein oder Bier trinken.

Stress: geringes subjektives Stressempfinden und wirksame Strategien wie Sport oder Freunde treffen.

Quelle: DKV Report „Wie gesund lebt Deutschland?“ 2016

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