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Beteiligung Infografiken Civey

Beteiligung

Wissensdurst und Angst vor Rationierung

Mitmachen, Mitkommen, Mitreden oder kurz: Beteiligung in Sachen „Gesundheit“: Wie sieht es damit aus in Deutschland? Reicht die Gesprächszeit im Arztgespräch? Gehen Patienten gut informiert aus dem Behandlungszimmer? Haben sie das Gefühl, mitentscheiden zu können? Und welche Erwartungen haben sie an die Zukunft? Das wollte „Land der Gesundheit“ in einer repräsentativen Umfrage mit dem Marktforscher Civey herausfinden – 5000 Menschen in Deutschland haben geantwortet.

 

Mitmachen und Mitreden kann nur, wer ausreichend Patienteninformationen hat und diese versteht.

 

Reicht die Gesprächszeit beim Arzt?

Etwas weniger als zwei Drittel der Befragten (60 Prozent) sagen: Ja! Wobei Frauen sich etwas häufiger als Männer mehr Zeit fürs Arztgespräch wünschen.

Reicht die Gesprächszeit beim Arzt?

 

Gut informiert nach dem Arztbesuch?

Ebenfalls knapp zwei Drittel (62 Prozent) der Menschen hierzulande fühlen sich im Arztgespräch in der Regel gut informiert. Vor allem Ältere sind dieser Meinung (70 Prozent), bei den Jüngeren ist es nur etwa jeder Zweite.

Gut informiert nach dem Arztbesuch?

 

Gut informiert durch Google?

Nur knapp 43 Prozent aller Befragten fühlen sich ausreichend informiert, wenn sie im Internet nach Informationen über eine Erkrankung suchen. Wobei Usern ab 65 Jahren diese Informationen häufiger ausreichen (rund 50 %) als den Nutzern zwischen 18 und 29 Jahren (26,6 %). Am häufigsten fühlen sich Studenten durchs Internet nur unzureichend informiert (knapp 55 %). 

Gut informiert durch Google?

 

Mitentscheiden bei der Therapie?

Dürfen Sie in einer medizinischen Behandlung über die Therapie oder einen Eingriff mitentscheiden? Vor allem Nichterwerbstätige antworteten mit „nein“ (rund 40 Prozent).

Mitentscheiden bei der Therapie?

 

Mitkommen: Der Blick in die Zukunft zeigt, welche Erwartungen Menschen in Deutschland haben und wo sie Stellschrauben für Veränderungen sehen.

 

Dass der demografische Wandel zu höheren Gesundheitsausgaben führt, hält eine Mehrheit für gerechtfertigt.

Rund 60 Prozent der Befragten sind dieser Meinung, wobei mehr Männer dies als gerechtfertigt ansehen als Frauen (66 vs. 56 Prozent). 29 Prozent hingegen halten dies nicht für gerechtfertigt.

Dass der demografische Wandel zu höheren Gesundheitsausgaben führt, hält eine Mehrheit für gerechtfertigt.

 

Eine Befürchtung steht im Raum: In Zukunft werden Leistungen je nach Alter eingeschränkt

64 Prozent der 5000 Befragten gehen davon aus, dass in Zukunft Gesundheitsleistungen je nach Alter des Patienten eingeschränkt werden. Besonders pessimistisch sind Menschen mit geringer Schulbildung: 74 Prozent der ehemaligen Hauptschüler befürchten eingeschränkte Leistungen.

Eine Befürchtung steht im Raum: In Zukunft werden Leistungen je nach Alter eingeschränkt
Eine Befürchtung steht im Raum: In Zukunft werden Leistungen je nach Alter eingeschränkt

 

Blick nach vorn: Bessere Finanzierung, mehr Kooperation und Patienten mehr einbeziehen

Auf die Frage, wie das Gesundheitssystem am besten auf die Zukunft vorzubereiten sei, antworten die meisten: Das Gesundheitssystem muss besser finanziert werden. An zweiter Stelle wünschen sich viele mehr Kooperation zwischen ambulantem und stationärem Sektor und an dritter Stelle die stärkere Einbeziehung von Patienten. Abgeschlagen auf dem vierten Platz liegt die elektronische Patientenakte – nur rund 10% der Befragten messen ihr große Bedeutung für die Zukunft bei.

Blick nach vorn: Bessere Finanzierung, mehr Kooperation und Patienten mehr einbeziehen

Fühlen Sie sich ausreichend beteiligt, wenn es um Ihre Gesundheit geht?

Kommentare

  1. Gaby Maurer

    Ausreichende Finanzierung
    Wenn ich mich nicht unterbuttern lasse, bin ich auch ausreichend beteiligt, wenn es um meine Person geht.Und da ich das Leben trotz meiner Erkrankung(en)noch lebenswert und schön finde, ist es mir auch wert, mich an allem zu beteiligen!

    vor 5 Tage
  2. Steff

    Seit 2 1/2 bin ich in einer Gemeinschaft Praxis hatte inzwischen 6 Ärzte die mich betreut haben. Ich saß nie länger als 5 Minuten im Zimmer. Ich bekam die Diagnose eisenmangelanämie vor den den Latz geknallt und dann würde mir bluttransfusion verschrieben und eisentabletten ich bin allein gelassen worden. Ich habe bis heute Angst. Ich habe Angst zum Arzt zu gehen so sieht es aus

    vor 2 Tage
  3. Anonym

    Hausarzt ist nur zettelschreiber (Überweisung und Rezepte). 3 min Zeit um alle Probleme vorzutragen. Alles Gute- das war's .

    vor 1 Tag

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